HOME MELGES24.DE
M24 NEWSLETTER
die MELGES24
KLASSENVEREINIGUNG
REGATTA 2008
REGATTA 2007
Termine 2007
Berichte 2007
German Ranking 2007
Yardstick / ORC
NOTICE OF RACES
REGATTA 06-05-04-03
MARKT & LINKS
GALERIE & VIDEO
IMPRESSUM
 



Ein Bericht der GER 320 "Unsponsored" - vielen Dank / GT:

Das Team mit Steuermann Christoph Wieland, reiste wieder durch die Alpen nach Alassio. Verstärkt wurde die Mannschaft diesmal durch Benjamin Klock mit Sohn und dem Stammtrimmer Torsten Bendig.

Bis kurz vor Genua machte sich die Crew noch viele Gedanken über das Wetter, aber als sie vom Auto aus das Mittelmeer sahen, die Temperaturanzeige 19 Grad meldete und die Sonne schien, warten sie sich wieder einig. Alles richtig gemacht. 

Zum Glück hatten sie das Schiff diesmal in Alassio gelassen und mussten somit nur noch die Segel anschlagen und das Boot ins Wasser Kranen. Bei der Regatta stand wieder einmal das Testen im Vordergrund.

Das gute Wetter nutzen viele Teams; aus Italien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Schweden, England und Deutschland. Die Bedingungen am Sonnabend waren sehr verschieden. Der Wind wechselt ständig seine Richtung. Winddreher von 30 Grad war normal, aber auch die Stärke des Windes schwankte von 15 Knoten bis 26 Knoten. Es war also wieder sehr anspruchsvoll.

Einmal mehr bestätigte das Team UKA UKA sein "Frühform" und beherrschte das Feld nach belieben. Durch die erneute Veränderung der Teambesatzung vom Team UNSPONSORED, waren die ersten Manöver sehr eckig und langsam. Durch einen Wechsel einer Fock (Test) im ersten Rennen, konnte das Team nicht richtig angreifen. Durch den Wechsel schaffte es die Crew nicht rechtzeitig zum Start des 2 Rennen an der Linie zu sein. So wurde es nur ein 17. Platz, aber das wichtigste waren die Informationen über die Segeleinstellung und die Art des steuerns durch teilweise 3 Meter hohe Wellen.

Am Sonntag drehte der Wind am Vormittag extrem um 180 Grad. Erst um die Mittagsstunden pendelte sich der Wind ein und die Sonne lachte den Segeln ins Gesicht. Der Start im ersten Rennen am Sonntag war gut und die Position 7 an der Leemarke waren gute Zeichen. Jedoch verlegte die Wettfahrtleitung die neue Luvmarke so extrem, dass die führenden Yachten im Nachteil waren. Im zweiten Rennen am Sonntag stand wieder einmal das komplette Testprogramm und Manöver-/Bootshandling auf dem Plan.

Gegen 15 Uhr wurde die Melges GER 320 aus dem Wasser gehoben, entsalzt, zusammen gepackt und verschnürt. Das Team war mit den beiden Testtagen in Alassio sehr zufrieden. Für das nächste Jahr gibt es aber noch viele Hausaufgaben und so beendete Christoph Wieland und Crew die Saison 2007 mit einem Schluck aus der Pulle und freut sich auf die WM-Saison 2008.

Team GER 320 / München 23.12.2007....[weiter]


Ein Bericht der GER 320 "Unsponsored" - vielen Dank / GT:

Die Winterserie in Alassio dient dieses Jahr vielen Teams zur Vorbereitung für die Weltmeisterschaft 2008. Und so machte sich auch das Team GER 320 wieder auf den Weg durch die Alpen nach Italien. Das Wetter war perfekt.

Die Sonne strahlt und der Himmel zeigte sein schönstes Blau. Am Sonnabend konnte man auf dem Windmesser 20 – 25 Knoten ablesen und in Böen sogar etwas mehr. Die erste Wettfahrt wurde pünktlich um 12 Uhr gestartet.

Das Segeln auf diesem Revier war bei diesen Verhältnissen sehr anspruchsvoll. Genau diese Bedingungen sucht das Team um Steuermann Christoph Wieland und seine Crew. Im Starterfeld von 15 Booten waren wieder sehr schnelle Teams aus Italien am Start. So nutzten unter anderem die Teams UKA UKA mit Lorenzo Bressani und Marchingenio mit Nicola Celon die guten Verhältnisse zum Segelmaterial testen.

In den ersten drei Wettfahrten machte das Team UKA UKA seiner Klasse gebrauch und gewann alle drei Rennen. Das Team GER 320 startete in einer geänderten Besetzung und musste sich erst finden. Aber schon nach kurzer Zeit wurde deutlich, wo das Team im nächsten Jahr hin möchte und warum es hier ist.

Leider musste die Crew in der dritten Wettfahrt durch ein Defekt der Gennakerklemme vorzeitig aufgeben. Am Sonntag war der Wind leider nicht mehr so stark. Bei 6 Knoten Wind wurden aber denn noch 2 Wettfahrten gesegelt. Den Sieg sicherte sich wie vor 2 Wochen in Hyéres das Team UKA UKA.

Christoph Wieland belegt mit seinem Team den 11. Platz. Die Reise nach Alassio hat sich für das Team gelohnt. Es wurde viel getestet und ausprobiert.

In drei Wochen findet der nächste Winter Cup in Alassio statt und die Crew freut sich schon auf ein

Team GER 320 / München19.11.2007....[weiter]


07.11.;  LINK zum Bericht der GER 320 "Unsponsored"....[weiter]

Defintiv die letzte Regatta für das IMCA-Ranking und die Reise in den Süden scheint sich gelohnt zu haben.

10 Regatten in 4 Tagen, 28 Boote - darunter 5 Boote "unserer KV", das sind die Eckdaten.

Die Italiener haben dann gezeigt, dass an Ihnen in den nächsten Jahren wohl kein Weg vorbeiführt und haben 8 von 10 Rennen gewonnen.

Am besten konnte es der ehemalige IMS-Weltmeister Luca Bressan auf der ITA 715 mit total 5 Laufsiegen.

TOP 3 und alle Teilnehmer unserer KV:

  • 1. ITA 715 "Uka Uka" - Lorenzo Bressan, 15 Punkte
  • 2. ITA 727 "The Hurricane" - Alberto Bolzan, 26 Punkte
  • 3. SUI 599 "Poizon Rouge" - Jean-Marc Monnard, 48 Punkte
  • ..
  • 14. GER 320 "Unsponsored" - Christoph Wieland, 99 Punkte
  • 15. SUI 384 "ZeroTwo" - Michael Good, 104 Punkte
  • 18. GER 594 "Althea" - Marcus Brennecke, 108 Punkte
  • 24. NED 117 "Tape That" - Carlo Vroon, 148 Punkte
  • 28. SUI 267 "Mad Cow" - Thierry Verhulst, 214 Punkte

Link zur Ergebnisliste.....[weiter]

04.11.07 / GT


Für die Einen Saisonabschluss - für Andere der Auftakt der Wintersaison 2007/2008.

22 Melges24 am Start - und das bei einer Regatta, die "zu nichts zählt", d.h. in keinem Ranking erfasst wird. Dies belegt, dass das Regattasegeln auf der Melges24 auch im Herbst nichts an Attraktivität verliert.

Unter den Teilnehmern auch 6 Boote aus unserer KV und die trafen auf wirklich starke Konkurrenz. Die ITA 609 hat sich mal schnell mit dem AC-Segler Tommaso Chieffi (Shosolozza) verstärkt - auch sonst war die italienische M24-Elite ganz gut vertreten.

Der Freitag (Anreise und Aufbau) empfing die Segler kühl, regnerisch und sehr windig - ein Hammer-Vento fegte den See leer, nur einige Surfer wagten sich aufs Wasser.

Am Samstag dann ein schöner Herbsttag mit leichter Ora (max. 10 Knoten), die 2 schöne Läufe zuliess. Bereits beim Einsegeln fiel eine extrem starke Strömung aus Süd auf, welche aufmerksames Segeln erforderte. Wer es auf der Kreuz über die Seemitte versuchte hatte schon verloren.... Auch die Bojenrundungen mussten mit Respektabstand durchgeführt worden, da die Boote stark versetzten.

Selbst Einheimische und erfahrene Gardasee-Segler haben solch eine starke Strömung selten beobachtet - Auslöser war der starke Nordwind der Vortage, der die Wassermassen in den Süden des Sees gedrückt hat.

Wieder ein mal waren die Italiener "keine guten Gastgeber", da sie die ersten Plätze unter sich ausmachten.

Lauf 1 wurde vom Ex-Weltmeister Nicola Celon auf ITA 643 (mit neuem Sponsor und Tip-Top repariertem Boot) gewonnen, der zweite Lauf wurde durch die ITA 628 gewonnen.

Bester "Ausländer" nach 2 Läufen die GER 640 "Ka-Nalu-Nui" auf dem 6. Zwischenrang (Plätze 5 + 7).

Nach den Rennen Pasta und Rotwein/Bier bis zum Abwinken, so dass das Abendessen locker ausfallen konnte.

Am Sonntag Startbereitschaft um 09:00 Uhr (die Umstellung auf Winterzeit schenkte uns jedoch eine Stunde) mit der Hoffnung auf Vento. Es war zwar Nordwind, der jedoch sehr löchrig und nicht segelbar war - zum Üben hats allemal gereicht.

Dann gegen 11:00 Uhr stellte sich ein leichter Südwind ein. Gardaseekenner unkten zwar "das gibt keine Ora, weil es sehr neblig ist" - aber der Wind legte stetig zu und die Wettfahrtleitung konnte 3 Läufe durchbringen.

Da neben den M24 auch Starboote und Drachen auf der Bahn waren wurde bereits im ersten Anlauf mit "black flag" gestartet um Zeit zu sparen - und das kostete einige bessere Endresultate.

Die Laufsieger waren: 3. Lauf: ITA 409, Luca Valerio - 4. Lauf: ITA 628, Carlo Fracassoli - 5. Lauf: ITA 643, Nicola Celon.

Die Top 3:

  • 1. ITA 409 Luca Valerio / Maurizio Abba - 9,0 Punkte
  • 2. ITA 628 Carlo Fracassoli - 13,0 Punkte
  • 3. ITA 642 Nicola Celon - 18,0 Punkte

Den Titel "bester Ausländer" gewann die AUT 406 "Franz Rocks" auf dem 7. Platz - Highlight ein zweiter Platz im 4. Rennen - toll gesegelt!!!!

Fazit: Ein toller Abschluss für die 2007er Saison - eine echte Alternative zu Nov. à Hyères.... Die Kombination mit den Starbooten klappte hervorragend, die Warterei auf die Drachen war da schon eher nervig..

Link zur Ergebnisliste.....[weiter]

Link zur Fotogalerie.....[weiter]

04.11.07 / GT



Eigentlich keine Regatta im "direkten Dunstkreis", aber was die Melges24 dieses Jahr dort abgeliefert haben ist wieder einmal phantastisch.

Total 1.831 (!) Meldungen, darunter 7 Melges24, die in Kategorie 7 eingeordnet sind - dort sind immerhin 139 Boote am Start.

Umso sensationeller das Ergebnis, da die Plätze 1 - 5 komplett an Melges24 Crews gegangen sind.....

Aber die Plätze im Gesamtklassement sind dann fast noch beeindruckender:

  •   94. Platz: SLO 517 "Dirty Sanchez"
  • 126. Platz: AUT 164 "Saufaz" - gut gemacht Fazi!!!
  • 137. Platz: ITA 196 "Corto Maltese"
  • 165. Platz: ITA 386 "Blubrina"
  • 172. Platz: SLO 394 "Surukuku S5"  

Mal schauen, ob ich der "Saufaz"-Crew ein paar Zeilen entlocken kann...

14.10.07 / GT


Zum zweiten Mal veranstaltet - und schon Kult? Antwort: Ein dickes JA.

Nachdem die Melges24 2006 Ihre German Open beim Bayrischen Yacht Club ausgesegelt haben war in diesem Jahr "nur" eine normale Regatta zum German Ranking auf dem Plan.

Dafür war das Meldeergebnis von 18 Booten durchaus beachtlich - auch wenn dann nur 16 Boote am Start waren.

Leider war der Wettergott eher auf der Seite des Oktoberfestes und bescherte uns ein Spätsommerwochenende vom Feinsten - wenn man nicht gerade zum Segeln will. In Worten: Sonne pur, Sommertemperaturen und nur leichten Wind.

Aber aus diesen schwierigen Verhältnissen machte der BYC Wettfahrtleiter Ilja Wolf das Beste.

3 Läufe bei leichten Winden -wenn nötig im richtigen Moment abgekürzt - führten zu einem folgendem Ergebnis:

Lokalmatador Eddy Eich legte 2 blitzsaubere Laufsiege in Rennen 1 + 2 hin, musste aber im dritten Lauf einen 9. Platz buchen. Endergebnis: 3. Platz

Die Vorjahressieger auf der "Zero Two" - Michael Good und Crew - belegten die Plätze 3, 4 und 1. Endergebnis: 2. Platz

Die seit einem Jahr in der Melges24 segelnde Crew um die Eignergemeinschaft Skolaut / Schneeberger / Riha war permanent an der Spitze und belegte 3 x den 2. Platz. Und diese Konstanz bescherte der AUT 406 "Franz Rocks" dann auch Ihren ersten Gesamtstieg in der Melges24. Das "Projekt Umstieg" kann somit als gelungen bezeichnet werden.

Aber was wäre der Oktoberfestpreis ohne das Drumherum...

Bereits am Anreisetag (Donnerstag) trifft sich die fröhliche Truppe im noblen Clubhaus des BYC und hat viel Spass.

Freitagabend dann der "Wiesn-Auftakt", großzügig unterstützt vom Sponsor der SUI 382 "e.brokerline - ZeroTwo", mit bayrischen Schmankerln und Freibier für alle Teilnehmer - dazu Livemusik. Ein langer Abend ist garantiert.

Am Samstag dann der gemeinsame Ausflug zum Oktoberfest mit Bustransfer und einem Christoph Wieland der es tatsächlich schafft alle in den Zelten unterzubringen, da nur für unsere Crews aus Schweden und den Niederlanden fixe Plätze gebucht waren. Hier nochmals herzlichen Dank an Christoph für seinen tollen Einsatz.

Der Sonntag geht dann ganz entspannt über die Bühne und die Preisverteilung im "Königshaus" beendet ein tolles Segel- bzw. Feierwochenende am Starnberger See.

Ausblick 2008: attraktiver Termin, Platzreservierung auf dem Oktoberfest für alle und Weisswurstfrühstück am Sonntag - hört sich doch gut an - WIR KOMMEN WIEDER.

Danke an alle, die in der Organisation und an der Durchführung der Regatta beteiligt waren.

Link zur Ergebnisliste.... [weiter]

24.09.07 / GT


Am Wochenende vor dem Oktoberfestpreis wurde in Luino am Lago Maggiore um den Coppa Lino Favini gesegelt.

Obwohl sich Flavio Favini als neuer Europameister persönlich um diese Regatta kümmert sind leider nur 9 Boote am Start gewesen. Von unserer Flotte sind die "Acqua" aus Zürich sowie die "Unsponsored" aus Starnberg am Start.

Nach Informationen von Christoph Wieland und Torsten Bendik von der GER 320 haben Sie es nicht bereut bei dieser Regatta zu starten.

7 Läufe in 3 Tagen bei Thermikwind bis 15 Knoten, dazu schnelle und stark segelnde Crews aus Italien ermöglichten attraktiven Regattasport.

Die SUI 530 Acqua segelt wie gewohnt stark und kann im 3. Rennen sogar einen Laufsieg einfahren - Schlussresultat ist der 3. Platz.

GER 320 "Unsponsored" platziert sich konstant im Mittelfeld und belegt den 5. Platz - Highlight ist ein zweiter Platz im 3. Rennen.

Die Regatta hätte es verdient, in den kommenden Jahren besser besucht zu werden - vielleicht hilft ein attraktiverer Termin, die Vorbesprechungen laufen auf jeden Fall schon.

Link zur Ergebnisliste.... [weiter]  


+++ 3 Tage +++ 8 Läufe +++ 1 Streicher +++ 9 Melges24 am Start +++ spektakuläre Bilder vom Samstag ++++

Gratulation an Jörn Petry und die Crew der Haiopei (GER 325), dieser beschreibt den Event wie folgt (vielen Dank für die Zeilen!!):

Endlich hat sich die Nordflotte soweit entwickelt, dass sie eigene Felder bei den großen norddeutschen Veranstaltungen stellen kann. Die Teilnehmerzahlen werden auch im nächsten Jahr weiter steigen, da es zahlreiche Interessenten gibt.

So habe ich mich sehr gefreut, dass neun Boote  den Weg Flensburg gefunden haben, um zum Abschluss der Saison noch einmal zu segeln. Wir haben keinen eigenen Start bekommen, da ich schon frühzeitig der Sportbootklasse zugesichert habe, dass wir die Meldezahlen für sie auffüllen wollen.

Die Flensburger Herbstwoche ist vor allem durch stürmischen Wind und legendären Hallenfesten bekannt und schon am ersten Tag sollte sich Flensburg von seiner besten Seite zeigen, der Wind wehte mit bis zu 6Bft. Die Melgesklasse präsentierte sich, meiner Meinung nach, in hervorragender Form, keine andere Klasse kam so schnell und sicher über Bahn wie die Melges24. Deshalb mussten wir in den Pausen zwischen den drei Rennen etwas länger warten, bis die anderen Klassen sich wieder sortiert hatten.

Nach dem ersten Segeltag trafen wir uns zum Bier auf der Brücke und es gab viel zu erzählen von den spannenden Wettfahrten. Im Anschluss gab es das German Open Dinner und anschließend Tanz in der Bootshalle.

Am zweiten Tag war es noch etwas mehr Wind und bevor der große Sturm kam, schickte die Wettfahrtleitung die Teilnehmer nach der zweiten Wettfahrt in den Hafen. Wieder hatten die Melges24 die wenigsten Probleme mit dem Wind und sicherlich den größten Spaß. Abends spielte eine Showband bis spät in die Nacht, es wurde viel getanzt und Getränke verzehrt, die für einige Kopfschmerzen am dritten Tag sorgten.

Am Sonntag segelten wir bei Sonnenschein und mittleren Winden drei Wettfahrten, die die Ergebnisse noch einmal ordentlich durcheinander brachten, so dass erst nach der dritten Wettfahrt an diesem Tag, die Entscheidung über die Plätze viel.

Es war rundherum eine gelungene Veranstaltung, der FSC (ich habe damit nichts zu tun) hat eine hervorragende Arbeit geleistet und den Seglern drei tolle, stressfreie Tage geboten.

Es wurde äußerst fair gesegelt, es gab keine Proteste und keine Beulen. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und freue mich auf das nächste Jahr.

Jörn Petry – GER 325 

Links:

  • Gesamtergebnis.... [weiter]
  • Fotogalerien des FSC.... [weiter]

Update am 11.09.2007 / GT



"Start"   *1

Nach 18-monatiger Zusammenarbeit - intensiv in den vergangen 12 Monaten - mit NRV-Marketing und Key Partners wurde vor der ANCORA MARINA (Neustadt, Ostsee) um den Europameistertitel in der Internationalen Melges24 Klasse im Rahmen der "Rolex Baltic Week 2007" gesegelt.

Revier, Wetter und "Location":

Die Lübecker Bucht - uns bereits von der WM 2002 bestens bekannt - ist ein hervorragendes Regattarevier - offen nach Osten/Nord-Osten um bei Sea-Breeze zu segeln - relativ geschützt bei West / Nord-West.

Das Wetter oder "Die große Unbekannte" - bereits seit Wochen kann sich kein Wettersystem etablieren und die gesamte Woche wird von durchziehenden Tiefausläufern geprägt - dazwischen feines Sommerwetter.

Durch diese instabile Wetterlage haben wir an 2 Tagen "Lay Day" da keine segelbaren bzw. fairen Verhältnisse anzutreffen sind, an 3 Tagen eine Sea-Breeze die in Ansätzen zeigt, was möglich wäre.

Am Dienstag, 21.08. dann Hammerwind mit gemessen Böen von bis zu 40 Knoten, Meeno Schrader's Wetterwelt als Veranstaltungsmeterologe hatte für diesen Tag Starkwindwarnung in Gewittern mit 50 Knoten herausgegeben. - Gott sei Dank blieben uns die Gewitter und somit die GAB (größte anzunehmende Böe) erspart.

"30 Knoten" *1

Die ANCORA MARINA ist aus meiner Sicht perfekt - Platz ohne Ende, kompetentes und flinkes Personal (am Freitag wurden 70 Boote in 2 Stunden gekrant und verladen!!) - Kehrseite sind relativ lange Wege. Aber lieber mal 5 Minuten zu Fuß wie drangvolle Enge. Vom Hafen auf die Regattabahn sind es max. 45 Minuten unter Motor oder Segel - auch das ist O.K.

Regatten / Regattaleitung

Die WL agierte kompetent und reagierte auch unter der Woche auf die Anregungen der IMCA, so wurde z.B. "Kurs 3" mit langer Startkreuz nachbenannt, um die Situationen an den Bojen zu entzerren.

In Anbetracht der Windverhältnisse machte Walter Mielke und sein Team das Beste aus der Situation, schlussendlich 7 Regatten an 4 Segeltagen sind O.K. - die Läufe mit gesegelten Zeiten zwischen 60 und 90 Minuten entsprachen exakt den Vorgaben der IMCA - ebenfalls die Positionen des Doglegs im Luv sowie des Gates im Lee.

Als nach dem 2 Segeltag klar war, dass eine Vielzahl der Segler die P-Flaggen Starts zum Pokern nutzen, wurde auf Black-Flag umgestellt und auch intensiv disqualifiziert. Und sieh an, beim letzten Start unter Black -Flag war auch kein Boot über der Linie.

Bei einem Feld von 78 Boten (74 gestartet) ist langsam die Obergrenze von dem erreicht, was in einem Feld vernünftig gehandelt werden kann. Startlinien werden endlos lang, es dauert, bis alle den Vorstartbereich erreichen etc. - an den Bojen, speziell nach der 1. Kreuz, geht es eng zu - logisch, wenn innerhalb von 4 Minuten alle 74 Boote auf den ersten Downwind gehen. Dazu immer noch ein paar "Chaoten" die meinen man muss mit Steuerbord an die Boje hinfahren - es wird schon Platz sein.

Um die Wertungen zu retten wurden 2 Läufe rechtzeitig verkürzt, da gegen späten Nachmittag der Wind immer nachgelassen hat - hier hatte Walter Mielke ein goldenes Händchen.

Jury

Größtenteils besetzt mit "alten Hasen", die die M24 ganz gut kennen (Tony O'Goorman, Herb Larrabee & Menno Meyer) aber auch "junges Blut" (Markus Brinkrolf, Klaus Lahme und Dora ..).

Proteste uferten nicht aus und wurden flott abgearbeitet, das Mediation wurde nur in einem Fall in Anspruch genommen.

Was für die Zukunft nötig ist, dass neue Judges über das Segeln mit der M24 informiert werden. Eine Strafe wegen "Wrigging" ist nicht nötig - da es M24 nicht gewriggt werden kann..... - Hier ist die IMCA gefordert.

Social Events / Sponsoring

Was unser Sponsor "Rolex" hat auftischen lassen war vom Feinsten: 3 Abende "all you can drink" und (fast) "all you can eat" hat es noch nie gegeben. Einige Crews hatten nach diesen 3 Tagen das Stargeld von Euro 600 sicher bereits wieder amortisiert - weil entsprechend konsumiert wurde. Die Live-Bands an 2 Abenden waren ebenfalls vom Feinsten. 

Dazu die Erinnerungsgaben: 1 Satz Polos für die Crew, Reisetasche, Aktentasche sowie ein SLAM Windbreaker für Eigner / Steuermann - das wird für zukünftige Events schwer zu toppen sein.... - es sei denn "Rolex" steigt nochmals ein.

Unsere KV hat ja auch einen ganz netten Abend ausgerichtet und unser Konto entsprechend strapaziert - schön, dass der Hauptpreis aus der Verlosung dann "im Land" geblieben ist. Sascha Jäger (GER 325 - "Sayonara Light") konnten einen Gutschein für einen North-Sails-Genaker mit nach Hause nehmen.

Teilnehmer & Resultate

78 Boote aus 14 Nationen gemeldet - 74 Boote am Start sprechen eine deutliche Sprache, worum es in der Melges24 Klasse geht.

Internationalität ist angesagt und es sind nicht gerade die "Pappnasen" Ihrer Länder, die sich auf den Weg nach Neustadt machen.

Erwartungsgemäß war die Meisterschaft in italienisch-sprachiger Hand. Obwohl Italien nur mit einer relativ kleinen Delegation am Start war, 13 Boote sind nicht gerade viel in Anbetracht des großen Erfolgs der Melges24 in Italien. Aber was sich über den Brenner auf den Weg gemacht hat war schon der bessere Teil der Flotte aus dem Land des "Dolce Vita".

"SUI 521"   *1

Verdienter Europameister und somit Gewinner der begehrten "Giorgio Zuccholi Trophy" wurde die unter SUI 521 segelnde "Blu Moon" von Eigner Franco Rossini - der Rest der Crew waren jedoch alles italienische Legionäre, allen voran der brillant segelnde Flavio Favini. Das Boot ist im Übrigen auch in der italienischen KV registriert

Platz 2 + 3 gehen dann an "echte" Italiener. ITA 580 (Montefusco) mit nur 4,8 Punkten Rückstand auf die Europameister und 3 Laufsiegen belegen den 2. Platz - der ehemalige IMS Weltmeister Lorenzo Bressani belegt mit weiteren 5,2 Punkten Rückstand auf ITA 580 den dritten Platz.

Die Corinthian Wertung wurden vom 470er Medalliengewinner und Vizepräsidenten des estnischen Seglerverbandes mit 7 Punkten Vorsprung gewonnen. Tönu Tönniste mit Crew zeigt eine ähnlich beeindruckende Leistung wie bereits 2006 in Hyères und entführt die "Menno Meyer Trophy" für 2 Jahre nach Estland. In der Gesamtwertung belegte die LENNY (EST 646) einen hervorragenden 7. Platz. Total waren 30 der 74 Boote als Corinthian eingestuft.

Bestes Boot aus unserer KV wurde die GER 594 "Alethea" von Marcus Brenneke und seiner dänischen Crew, die auch den jüngsten Teilnehmer an Bord hatten, auf dem 19. Platz - ein toller Einstand vom Drachen-Crack in der Melges24. Direkt danach, mit nur einem Punkt Abstand, konnte sich ein "Oldie" platzieren: GER 537 "Macs" Dietrich Scheder schlagkräftig unterstützt von einer Vorschotertruppe aus der 5o5er - Szene.

Die toll gestartete "Sonnenkönig" (SUI 684) wurde durch Mastbruch im 6. Rennen sowie Trimmproblemen mit dem neuen Rigg im letzten Rennen dann leider etwas nach hinten gespült (Platz 24) - sonst wäre eine Top 15 Platzierung möglich gewesen.

"Zero Two"  *1

Best platzierte Crew in der Corinthian-Wertung wurde die "Zero-Two" (SUI 382) von Michael Good, der dort den 6. Platz belegen konnte.

Nie richtig in Tritt gekommen ist die "No Woman No Cry"-Crew, die auch mit der Jury haderte (Wriggen!!?) sowie einen BFD streichen mussten, dazu ein DNC im letzten Lauf - leider kein Erfolg beim Versuch den Corinthian-Titel zu verteidigen.

Der "Rest" platzierte sich brav im Mittelfeld, wie es sich für gute Gastgeber gehört - dazu muss gesagt werden, dass es für die Crews aus dem Norden auch der erste Auftritt auf der Melges24-Bühne war - dranbleiben Jungs!! Bei einzelnen Läufen wurde gezeigt, welches Potential da steckt.

Total waren 26 Boote aus unserer KV am Start (2 x NED, 3 x AUT, 5 x SUI und 16 x GER). Dies zeigt, dass die Melges24 auch im deutschsprachigen Raum etabliert ist - bin mal gespannt, bis wann dies auch von der Fachpresse erkannt wird.

Auf jeden Fall vielen Dank von der KV an die Crews für Ihr Engagement.

Ausblick 2009

Für 2009 sollen bereits 4 Bewerber für die Ausrichtung am Start sein:

  • La Rochelle (FRA)
  • Hyères (FRA)
  • Scarlinio (ITA)
  • Tallinn (EST) 

Entscheidung fällt Mitte Oktober in Paris beim AGM 2007.

So - das war's vom Höhepunkt der Saison 2007. Für weitergehende Infos oder Kommentare reicht ein kurzes mail an info@melges24.de

26.08.2007 / GT

*1 Photos © "Rolex / Daniel Forster"

  • Link Overall-Wertung ....[weiter]
  • Link Corinthian-Wertung ....[weiter]
  • Link Photos Rolex Baltic Week.com ....[weiter]
  • Link Photos Fiona Brown / IMCA ....[weiter]



Ursprünglich als Warm-Up zur Euro 2007 geplant, haben sich die Meldezahlen durch die Terminnähe zur Melges Week in Torbole und einer Überscheidung mit einer Melges24 Regatta in Schweden (30 Boote) doch ein sehr bescheidenes Meldeergebnis ergeben.

Deshalb herzlichen Dank an den Lübecker Yacht Club, der die Wettfahrten trotzdem durchgeführte sowie an "das Häuflein Aufrechter", die die Strapazen auf sich genommen haben.

Vom Wind her gab es nichts zu meckern - eigentlich zu viel des Guten, speziell am Freitag. Hier hat sich dann leider auch das Großsegel der Sonnenkönig (SUI 684) verabschiedet und die Crew um Armin Schmid / Hendrik Witzmann dann auch um alle Siegchancen gebracht.

Gewinner der Serie wurde dann ein "Fast-Einheimischer" - die ITA 627 von Oliver Schwall (jetzt wird es aber mal langsam Zeit, die Segel-Nr. auf GER zu ändern) dicht gefolgt von Jürgen Waschek auf der GER 377 und der SUI 684 "Sonnenkönig".

Bericht eines Teilnehmers folgt (evtl.)

Link zur Ergebnisliste .... [weiter]



Als Abschlussregatta des Volvo-Cups in Italien wurde in Torbole die Melges24 Week gesegelt.

75 Boote aus 9 Nationen, 10 Läufe in 4 Tagen, an denen die sonst so verlässliche Ora auch mal schwächelte, garantierten Hochspannung.

Aus unserer KV waren 16 Boote am Start - dies belegt die Beliebtheit dieser Regatta auch nördlich der Alpen.

Mit Superresultat präsentierte sich die SUI 530 - gesteuert von Caspar Büttner - die den 19. Platz belegte und in der Corinthian gar Viertplatzierte wurden.

Fast genau so gut segelten Hannes Kaske und seine Crew, die mit brandneuem Schiff GER 713 "Black Label" - die Übergabe erfolgt am Montag, direkt vor der Regatta -einen hervorragenden 22. Platz belegen konnten, 5. Platz bei den Corinthian kann sich doch auch sehen lassen.

Vielleicht folgt noch ein detaillierter Bericht eines Teilnehmers .....

Gewinner der Serie war die von Flavio Favini gesteuerte "Blu Moon, SUI 521" mit 6 Punkten Vorsprung vor ITA 683 "Billo Baccani" gesteuert von Monaco Furio und den dritten Platz belegte die GBR 691 "Team Barbarians" gesteuert von Jamie Lea.  

  • Link zur Ergebnisliste.... [weiter]
  • Links zu Fotos .... [weiter]

+++ Bericht Claudia, Böhm (North Sails Schweiz) +++

75 Melges 24 massen sich vom 18. – 21.07.2007 am Gardasee zur 10. International Melges Week, welche gleichzeitig auch die letzte Station des Volvo Cup 2007 war.

Wer den Gardasee kennt, weiss, am Morgen weht der ‚Vento’, am Nachmittag kommt pünktlich, wie es schon der Name sagt, die ‚Ora’. Doch in diesem Jahr sollte alles anders sein...

Einheimische vermuten, dass es schlicht zu heiss war, um die thermischen Winde aktiv werden zu lassen. So wurden auch die Geduldsnerven der Segler stark beansprucht.

Am Mittwoch konnte erst gegen 14.00 Uhr gestartet werden, die ‚Ora’ blies mit max. 20 Knoten. Doch so richtig ‚normal’ war der Wind schon da nicht, da die sonst so vertrauten Dreher fehlten und es fast einer Lotterie glich, ob man ein Windloch erwischte oder nicht. Trotzdem konnten 3 Wettfahrten gesegelt werden und erstaunlich war dabei, dass alle drei Starts auf Anhieb klappten, was bei den Melges 24 doch eher ungewöhnlich ist.

Am Donnerstag ging es zwar früher auf die Bahn, doch am Luvfass stellte der Wind zum Teil fast ganz ab. Auch die Starts klappten nicht mehr optimal und es wurde gar einmal mit ‚Black Flagg’ gestartet.

Nur zwei anstelle der normalen drei Wettfahrten konnten infolge mangelndem Wind am Freitag gesegelt werden. Zwischen den zwei Läufen wurden die Segler auf eine erneute Geduldsprobe gesetzt und wer selber segelt, weiss, wie schwierig es ist, sich nach einer Pause an der Sonne wieder zu konzentrieren.

Am Samstag war dann eher nochmal ‚normales’ Gardasee-Segeln angesagt.

All diese Wechsel und Umstellungen die Serie hindurch waren für alle Crews nicht einfach zu handhaben. Mit diesen doch sehr ungewöhnlichen Verhältnissen am besten klar kam Flavio Favini auf der BLUE MOON (z.T. North Sails), gefolgt vom Italienischen Meister Furio Monaco auf BILLO BACCANI (North Sails) und dem Engländer Jamie Lea auf TEAM BARBARIANS (North Sails).

Ein grosses Kompliment gilt der Schweizer Crew auf der ACQUA (NS), die vor allem an den ersten zwei Tagen supergut gesegelt sind und mit dem 19. Rang sehr zufrieden sein können!

Den Volvo Cup Sieg sicherte sich der Italienische Meister Furio Monaco auf BILLO BACCANI (North Sails).

Das Original ist hier: http://nsweb.itinfo.dk/cd/news1587.asp

- vielen Dank an Claudia / GT -



Trotz Absage durch den YCF - warum auch immer - fand die Regatta am Brombachsee statt. Hierzu herzlichen Dank an Diddi Henning, der die Durchführung der Regatta kurzerhand "an seinen Club" delegiert hat.

5 Wettfahrten am Samstag - bei teilweise recht starkem Wind, dafür keine Wettfahrt am Sonntag führten zu folgendem Ergebnis:

  • 1. Platz: GER 672 "Pearl" - Peter Göckel
  • 2. Platz: GER 327 "Sayonara Light" - Sascha Jäger
  • 3. Platz: GER 211 "Diddis Boot" - Diddi Henning
  • 4. Platz: GER 197 "Adrennalin" - Markus Etschel
  • 5. Platz: GER 209 "Gun Smoke" - Georg Geyer
  • 6. Platz: GER 320 "Frau Strosek" - Christof Wieland

Kurzbericht der Siegercrew:

GER 672 "Pearl"


Dino Pott - Sailing Anarchy Cup 2007

Nach anfänglicher Konfusion, verursacht durch den YCF, haben wir uns doch dazu bewegen lassen an den Brombachsee zu fahren.

Die Wassersportgemeinschaft Rangau ist noch in die Bresche gesprungen und hat sehr  kurzfristig die Regatta für uns ausgerichtet. Für diese Spontanität und Bereitschaft möchte ich mich hier besonders bedanken.

Es hatten 8 Mannschaften gemeldet, leider konnten 2 aus beruflichen bzw. mangels Mannschaft nicht antreten.

Das Einkranen erfolgte in Ramsberg und ein Motorboot zum Schleppen nach Enderndorf wäre bei Bedarf auch bereit gestanden. Bei schönstem Wetter und ausreichend Druck in der Luft wurde pünktlich um 13:00 gestartet.

Druckluft


An der Ablauftonne haben wir gleich mit einem Schuß in die Sonne die erste Vorwind begonnen. Nach einer Ewigkeit haben wir uns wieder aufgerichtet und sind endlich losgefahren. Es wurde ein heißer Ritt (bis zu 15 KN).

Christoph (Wieland - GER 320) der noch auf einen Vorschoter warten mußte, konnte leider die erste Wettfahrt leider nicht mitsegeln. Er nutzte die Zeit bis wir mit der ersten WF fertig waren, um Spaß zu haben. Dabei hat sich sein Mast Vorwind verabschiedet und er mußte ihn von der Wasserwacht in zwei Teilen bergen lassen.

Es folgten in Atterseemanier eine WF nach der anderen und so konnte unser Wettfahrtleiter, Roger Lübbe noch weitere 4 WF bei super Wind durchführen.

Die Gastfreundschaft die uns die WSGR auch an Land zukommen hat lassen war lobenswert.

Der Verein hat sich auch sofort bereit erklärt die Regatta im nächsten Jahr auszurichten.

Daher mein Aufruf an die Melgessegler vom Brombachsee (Sascha, Diddi, Markus und Georg), bewegt euch mal vom See weg und macht mal Werbung für eure Regatta!

Peter / 08.07.2007



Die Kunst ein guter Regattaleiter zu sein, oder: Wie man aus den Möglichkeiten das Beste macht.

Start!!


Nach der gelungenen ersten Melges24 Regatta im vergangenen Jahr ist die Klasse das "Risiko" eingegangen, die Ausrichtung der German-Austrian-Open 2007 an den SCK am Attersee zu vergeben - und das Vertrauen, das wir in Bernhard Brunner (Sportwart) und Christian Holler (Wettfahrtleiter) gesetzt haben wurde mehr wie übertroffen.

Die stabile Hochdrucklage der letzten Wochen wurde ausgerechnet an dem Pfingstwochenende durch Tiefausläufer aus dem Süden abgelöst - somit war der sonst verlässliche Rosenwind etwas "löchrig".

Freitag, 25. Mai 2007:

Nach einer zügigen und problemfreien Registrierung der 19 angereisten Boote und einem kurzen Skippersbriefing stand somit erst mal Startverschiebung auf dem Programm, da sich keine konstante Windlage einstellen wollte.

Einige Crews nutzten die Zeit für ein wenig Manövertraining, an fairen Regattasport wäre aber nicht zu denken gewesen, so dass gegen 17:00 Uhr die Startbreitschaft aufgehoben wurde und anschließend die Jahresversammlung der KV durchgeführt werden konnte.

Samstag, 26. Mai 2007:

Bereits zur Auslaufbereitschaft steht ein konstanter Nordwind und die Wettfahrtleitung legt die Kurse zügig aus und präsentiert den Teilnehmern ein straffes Tagespensum.

6 (sechs!!) Wettfahrten mit einer Länge von 45 bis 60 Minuten bei mittlerem Wind bis 12 Knoten ohne große Wartezeiten zwischen den Wettfahrten (max. 10 Minuten) waren exakt das Programm, das sich die Melges24-Segler gewünscht haben und im Anschluss daran der Festabend des SCK mit Freibier und Gulasch. - Ein perfekter Tag.

Die Regatten selbst waren eng wie immer mit ständig wechselnden Siegern - am Abend führte bereits die "Sonnenkönig" (SUI 684 - Witzmann/Schmid), die die konstanteste Leistung zeigten.

Sonntag, 27. Mai 2007:

Erneut stört die Südströmung den Rosenwind, so dass erst gegen 15:00 Uhr die Rennen gestartet werden konnten - aber wiederum gelingt es der Wettfahrtleitung 3 saubere Läufe bei max. 8 Knoten Wind segeln zu lassen, so dass am Abend bereits 9 gesegelte Regatten zu verzeichnen waren.

Die "Sonnenkönig" baut Ihre Führung mit einem ersten und zweiten Platz weiter aus - der 12 Rang im 9. Rennen sollte als Streichresultat in das Ergebnis eingehen.

Dahinter ging es doch etwas knapper zu, AUT 531 und GER 627 kämpfen um den 2. Platz.

Montag, 28. Mai 2007:

Der 10te Lauf wurde am Montag gegen 11:00 Uhr bei erneut 8 Knoten Wind gestartet, ähnliche Verhältnisse wie am Vortag.

Die Schweizer Crew der "Sonnenkönig" lässt nichts mehr anbrennen und sichert mit einem 4. Platz Ihren Gesamtsieg. Eine tolle Leistung, da sich dieses Team neu formiert hat - Steuermann Hendrik Witzmann hatte sogar Premiere auf der Melges24 und sich sofort gut eingeführt.

Sieger!!


Platz 2 geht an das Gastgeberland - AUT 531 "Edelweiss" gesteuert von Michael Schineis ist schon seit 2004 in der Melges24-Klasse aktiv.

Zweiter!!


Platz 3 dann wieder an eine neue Crew: GER 627 "Rat Pack" gesteuert von Oliver Schwall - verstärkt durch Teile seiner ehemaligen Beneteau25 Crew - zeigte eine starke Leistung (3 Laufsiege!!).

Dritter!!


Unmttelbar nach dem Auskranen findet die Preisverteilung in gelöster Atmosphäre statt - kein Wunder, nach 3 tollen Regattatagen am Attersee.

Link zur Ergebnisliste.... [weiter]

Bericht auf der Homepage des Österr.-Segel-Verbandes.... [weiter]

29.05.07 / GT



Bereits zum zehnten Mal fand der Melges24 Cup in Tutzing statt. Der DTYC - unterstützt von VW, die diese Regatta in das Sail & Drive Konzept eingebaut haben, präsentierten uns 3 tolle Tage - wenigstens was das Landprogramm anging. Auch die neuen Casinopächter machten einen tollen Job.

Donnerstag, 17. Mai 2007

Das angekündigte Tief mach seinem Namen alle Ehre und bescherte uns Dauerregen und kühle Temperaturen. Der Wind wurde nicht so heftig wie in manchen Vorhersagen war aber ausreichend vorhanden. Unverständlich warum dann erst mit erheblicher Verspätung gestartet wurde. Etliche Melges24 und Ufo 22 Crews waren auf dem Wasser um Manöver zu üben oder den Trimm abzustimmen - nur die Wettfahrtleitung liess sich nicht so recht blicken.

Schlussendlich wurde dann doch noch ein Lauf gestartet der durch extreme Länge glänzte (90 Minuten oder mehr) - das haben wir in den Vorjahren schon besser erlebt. 2 bis 3 Läufe à 50-60 Minuten wären an diesem Tag sicher drin gewesen

Laufsieger wurde souverän die GER 320 - Christoph Wieland auf "Frau Strosek" vor GER 640 Günter Tzeschlock auf "Ka Nalu Nui", den 3ten Platz belegte die AUT 531 "Edelweiss" von Michael Schineis.

Freitag, 18. Mai 2007

Trocken, sonnig und wieder steigende Temperaturen - und aus Nord/Nord-Ost stellte sich auch eine leichte Brise (8 Knoten) ein, die tolle Wettfahrten ermöglicht hätten.

Pünktlich laufen die ersten Boote aus, segeln vor Tutzing auf und ab - wiederum Startverschiebung trotz segelbaren Verhältnissen. Am Nachmittag dann doch noch eine Regatta, die wiederum von Christoph Wieland vor Günter Tzeschlock gewonnen wurde, den dritten Platz belegte der für den Gastgeber startende Manfred Hänle auf GER 507 "Fefra".

Am Abend spendierte der Verein ein exzellentes bayrisches Menü, die Platzprobleme der Vorjahre im Clubhaus wurde mit einem Zeltanbau toll gelöst. 

Samstag, 19. Mai 2007

Das Hoch hat sich nun endgültig breit gemacht und fast hochsommerliche Temperaturen verwöhnen die Segler - nur der Wind fehlt.

Gegen 14:00 Uhr wird die Startbereitschaft aufgehoben und zur Preisverteilung übergegangen. 

Die Top 3:

  • 1. Platz: GER 320 - Christoph Wieland, BYC - 2 Punkte
  • 2. Platz: GER 640 - Günter Tzeschlock, YCRa -  4 Punkte
  • 3. Platz: GER 507 - Manfred Hänle, DTYC - 8 Punkte

Fazit: Etwas mehr Regattasport am Donnerstag und Freitag wären toll und möglich gewesen. Das gut organisierte Rahmenprogramm des DTYC und von VW hat die Stimmung aber entsprechend hoch gehalten. 

Link zur Ergebnisliste.....[weiter]

20.05.07 / GT


„Finale Furioso“ der Melges24 WM 2007 oder wie Santa Cruz seinem Ruf gerecht wurde.

"Joe Fly"


Vom 05. bis 12. Mai segelte die Internationale Melges 24 - Klasse um den Titel des Weltmeisters 2007 vor Santa Cruz (USA-Kalifornien).

Der Software-Mogul Philippe Kahn – Finanzier des „Pegasus“ Teams, welches mit 4 Booten am Start war - hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die WM 2007 in seinem Heimatrevier stattfinden zu lassen und hatte auch keine Kosten un Mühen gescheut. Sein jüngstes Unternehmen "full power" trat dann auch gleich als Titelsponsor auf.

Er und die US-Klasse hatte den Teilnehmern spektakuläres Segeln versprochen – und so ist es dann auch gekommen.

58 Boote aus 6 Nationen waren am Start und sollten eine spannende Regattawoche erleben.

Diese begann mit Winden um 10-15 Knoten – bereits hier herrschte eitle Freude unter den Teilnehmern. Der Zeitplan mit 2 Regatten pro Tag konnte somit auch locker eingehalten werden. Zum Ende der Woche hin legte der Wind mehr und mehr zu und steigerte sich am letzten Tag auf über 30 Knoten. Somit konnte am letzten Tag nur ein Rennen gesegelt werden, da der Wind weiter zulegte und man Mensch und Material nicht weiter gefährden wollte.



Und diese Wettfahrt sollt dann auch die Entscheidung über die Vergabe des Weltmeistertitels bringen.

Bereits am Anfang der Woche hatten sich einige der europäischen Favoriten auf den Titel einige Ausrutscher geleistet und waren um die WM-Vergabe chancenlos.

In der Melges24-Klasse wir generell nur ein Lauf gestrichen, um das faire Segeln bzw. Wiedergutmachungen auf dem Wasser zu fördern. Mit 2 Frühstarts am ersten Tag bzw. 2 verpatzten Läufen lässt sicht dann auch bei Spitzenleistungen an den 4 weiteren Tagen dann nichts mehr ausrichten. Besonders Leidtragende waren his das „Team Joe Fly“ aus Italien sowie die Vizeweltmeister „EFG/GroupPartouche“ gesteuert von Francois Brennac.

Konstantes Segeln in der Spitzengruppe war somit der Schlüssel zum Erfolg und Altmeister Dave Ullman auf USA 505 „Pegasus“ machte es von allen am Besten und wurde so mit 6 Punkten Vorsprung auf die „Full Throttle“ der Gebrüder Porter verdienter Weltmeister 2007.

Die Ehre der Europäer retteten die Meister 2004 und Vizemeister 2006 „EFG/GroupPartouche“ aus Frankreich, die den dritten Platz belegte.

Aber dann kam ein dickes Paket aus Europa, welches erneut die hohe Leistungsdichte der Klasse in Europa widerspiegelt:

  • 4. Platz „ITA - Joe Fly“
  • 5. Platz „ITA - Bete Bossini“ (Weltmeister 2006)
  • 6. Platz „GBR – Team Barbarians“
  • 8. Platz „ITA - Altea“
  • ....
  • 14. Platz Courage X“ gesteuert von Alba Batzill.

Bei der Amateurwertung – den so genannten „Corinthians“ siegte der in den USA lebende Schweizer Ottmar Müller von Blumencorn vor Bruce Ayres ausf „Monsoon“ – somit wieder 2 US-Teams auf den Spitzenrängen – aber den dritten Platz belegte „unsere“ Courage X.

Einen herzlichen Glückwunsch an Eddy Eich, Alba Batzill, Franz Wieser, Katja Frisch und Claudia Böhm.

  • Link Ergebniss overall ....[weiter]
  • Link Ergebnisse Amateure ....[weiter]
  • Link zu Photogalerien ....[weiter]

Wie sieht der weitere Saisonverlauf in der Melges 24 aus?

In Europa werden in den nächsten Wochen die nationalen Titel vergeben (Finnland / Estland, Deutschland / Österreich, Frankreich, Italien etc.) und als europäischer Höhepunkt folgt im August die Europameisterschaft 2007 die im Rahmen der "Rolex Baltic Week 2007" vor Neustadt ausgesegelt wird, ausrichtender Verein ist der NRV

12.05.07 / GT




Trotz der parallel startenden WM in Santa Cruz waren 46 Boote zum Volvo Cup II in Scarlino am Start.

Die Wetterkapriolen im Mittelmeerraum erlaubten jedoch nur 5 Wettfahrten (2 x Freitag, 3 x Samstag, keine Regatten am Sonntag).

4 Boote aus unserer KV waren am Start, die Top 3 sowie "unsere" Platzierungen:

  •  1. ITA 667 - "Brontolo" - Matteo Ivaldi
  •  2. ITA 683 - "Billo Baccani" - Furio Patrizio Monaco
  •  3. ITA 139 - "Alfa Spider" - Lorenzo Bressani 
  • ...
  • 10. GER 594 - "??" - Marcus Brennecke
  • 24. SUI 578 - "Music 55" - Daniel Schroff / Ruedi Huber
  • 37. AUT 406 - "Franz Rocks" - Marcus Schneeberger & Team
  • 44. GER 672 - "Pearl" - Peter Göckel

Somit erneut eine starke Leistung von Marcus Brennecke & Crew - Glückwunsch von der KV.

Mehr Details - wie immer - sobald sich ein Teilnehmer meldet...

Link zur Ergebnisliste.... [weiter]

06.05.07 / GT


Unsere Flensburger / Glücksburger Freunde haben die Saison mit einer Yardstickregatta beim Club Nautic (nördlichster Verein Deutschlands) eröffnet, nachfolgend eine kurze Info von Lutz Boguhn:

Moin Günter !

Gestern hatten wir unsere traditionelle Schinkenregatta auf der Förde mit 35 Booten (Yardstick) - 1. GER 325 Haiopei (Jörn Petry) - leider knapp :)! 2. "wir" GER 543 FERUN (Lutz Boguhn) - war eine echte Werbung für die Bootsklasse, da wir die übrigen Boote wirklich deklassiert haben - vor uns war gesegelt nur eine Comet 45S im Ziel !
Herzliche Grüsse aus dem Norden !

Lutz (e-mail vom 02.05.)

Vielen Dank für die Info - mehr davon bitte... / GT


North Sails Cup 2007Tobias Störkle Photodesign)

Die erste Wertungsregatta des German Ranking 2007 fand wie gewohnt im Rahmen des North-Sails-Cup in Kreuzlingen statt. Im Grunde eine ORC-Regatta, aber ab 8 Booten bekommt man vom SVK auch eine Klassenwertung berechnet.

Mit 11 gemeldeten und gestarteten Booten haben wir diese Hürde locker genommen und waren somit auch die stärkste Klasse. Auch die Qualität der Teams konnte sich sehen lassen: Alba Batzill, Tom Rüegge, Michael Good - um nur Einige zu nennen.

Leider hatte das prächtige Sommerwetter - und das mitten im April - auch seine "Schattenseite". Die stabile Hochdrucklage bescherte dem Bodensee eine ausgeprägte Flaute.

Nur mit viel Geschick und gutem Willen gelang es der Wettfahrtleitung um Hans Wittich am Sonntag 2 Läufe zu werten. Der Samstag war eher für den Test der Außenborder geeignet und es gab nicht einmal einen Starversuch.

Aber es kommt wie es kommen muss: Die Besten sind am Schluss vorne und der Sieg blieb dann auch in der Schweiz - die SUI 684 "Sonnenkönig" von Armin Schmid und gesteuert vom Olympiateilnehmer Tom Rüegge belegte mit den Plätzen 1 + 2 den ersten Platz. Dieses Team ist sehr engagiert in die Saison gestartet und hat sicher noch einiges vor.

Der zweite Rang ging an "Altmeister" Alba Batzill auf der GER 582 von Eddy Eich ganz knapp vor der CZE 692 gesteuert von Rodek Smetana.

Die nachfolgenden Plätze waren wie gewohnt mit nur geringen Punktabständen - so war der 7. Platz gerade mal 3 Punkte vom 3. Platz getrennt - so ist das halt mal in der Melges24-Klasse.

Bemerkenswert das Abschneiden der Melges24 innerhalb der ORC-Wertung, Platz 2, ein Laufsieg sowie 7 Melges24 unter den ersten 15 können sich sehen lassen.

Fazit: Wieder ein netter Saisonauftakt im Rahmen der ORC-Klasse, der sich nun endgültig etabliert hat. Toll wäre, wenn es in Zukunft gelänge zusätzlich eine Klassenregatta für die Melges24 in der Schweiz zu veranstalten.

17.04.07 / GT


SUI 270

Traditionell findet an Ostern der erste IMCA-event der Saison statt und mit 44 Booten aus 8 Nationen war wiederum ein stattliches und vor allem leistungsstarkes Feld am Start.

Insgesamt konnten 9 Läufe gesegelt werden, wovon 2 Streichresultate in Abzug gebracht werden konnten.

Dies konnten einige auch bitternötig gebrauchen, selten hat man eine Ergebnisliste mit derart vielen OCS, BFD, DSQ etc. zu lesen bekommen, so dass man sich aus der Ferne fragte: Was ist denn da unten los??

Die Windverhältnisse waren eher von der leichten Seite - es kam auch zu Starverschiebungen. Dies ist man von der SNIM eigentlich nicht gewohnt, die ja sonst recht gut vom Mistral bedient wird.

Überlegener Sieger nach 9 Läufen wurde die FRA 601 von Benjamin Cohen mit immerhin 11 Punkten Vorsprung auf FRA 389 von Paul Maxime und GBR 690 von John Pollard. Auf dem 4ten Platz ein neues Team aus Italien, die die gute alte ITA 139 (ex Ale Ali) segelt - Skipper ist Edoardo Pavesio.

Aus unserer KV waren folgende Boote am Start und wie folgt platziert

  • Platz 22: GER 582 "No Woman No Cry"  - mit 2 x OCS!!
  • Platz 26: SUI 382 "ZeroTwo" - mit 6. Platz im 5. Lauf
  • Platz 29: SUI 578 "Music 55"
  • Platz 31: SUI 530 "Acqua"
  • Platz 34: SUI 684 "Sonnenkönig" -  zum ersten Mal bei der SNIM
  • Platz 41: SUI 270 "Boorinslä"
  • Platz 43: BEL 233 "David Lloyd"

Gerne wird hier noch ein Bericht eines Teilnehmers veröffentlicht ...

Ergebnisliste.... [weiter]

10.04.07 / GT 


Theoretisch hätte ja alles gepasst: Melderekord mit 53 Booten, Wind war hervorgesagt und die Organisation des Volvo Cup ist ja auch schon bewährt.

Freitag wurden dann auch 2 Läufe bei noch leichten Windverhältnissen gesegelt aber Samstag und Sonntag machte sich der Mistral über die italienische Riviera her, so dass an eine Regatta nicht zu denken war.

Böen mit 40 Knoten am Samstag machten ein Auslaufen unmöglich - am Sonntag wurde versucht bei bis zu 30 Knoten Wettfahrten zu segeln, was dann aber doch abgesagt wurde.

Schade, somit zählt diese Serie nicht zum Volvo Cup 2007, da die Mindestanzahl Wettfahrten nicht erreicht wurde.

Doppelt schade für eine neue Crew aus unseren Reihen, die sich wie folgt zusammensetzt und bereits in der Drachenklasse sehr erfolgreich segelt - zum Teil jedoch gegeneinander:

Marcus Brenneke, Markus Wieser, Thomas Auracher & Hannes Brochier.

Im ersten Rennen am Freitag lange an der Spitze und schlussendlich den dritten Platz eingefahren -  im 2ten Rennen wieder in der Spitzengruppe und mit einem 16ten Platz im Ziel.

Somit lag die GER 594 (Charter) im Zwischenergebnis auf dem hervorragenden 4ten Platz - dies war dann, nach den Absagen am Samstag und Sonntag, auch das Endergebnis.

Ein toller Einstand in der Melges 24 Klasse und Glückwunsch von der KV - wir sind gespannt wie sich diese Crew weiter entwickelt.

Weitere Teilnehmer aus unserer KV platzierten sich wie folgt:

  • 20. Platz: SUI 578 Dani Schroff / Ruedi Huber
  • 27. Platz: NED 117 Carlo Vroon
  • 37. Platz: SUI 270 August Schram
  • 38. Platz: AUT 406 Christoph Skolaut
  • 48. Platz: SUI 336 Hansmartin Amrein

14.03.07 / GT


7 Wettfahrten, 23 Boote, 3 aus unserer KV - Premiere für SUI 684 "Sonnenkönig" mit durchaus beachtlichem Erfolg: Platz 10

"No Limits" auf Platz 18 und "Boorinslä" auf Platz 19.

  • Link zur Ergebnisliste [weiter]

Bericht der SUI 684 "Sonnenkönig" - Danke an Peter Fritschi für die Zeilen:

Monaco war wieder einmal eine Sache für sich!

Wir reisten am Mittwoch an, bauten auf und wasserten unsere M24 am
Donnerstagfrüh ein, anschliessend ging's auf's Wasser um einmal noch
einige Manöver zu trainieren und schauen, ob unsere M24 überhaupt
schwimmt :-)

Am Freitag konnten wir zwei schöne Läufe segeln bei einer Windstärke
zwischen 2.5 bis max. 4 Bft und das bei einer verhältnismässigen flachen
Dünung (nur ca. 1 - 1.5m).

Am Ende des ersten Tages konnten wir uns auf der Zwischenrangliste
auf Platz 6 wieder finden, gar nicht sooooo schlecht, danach ging's
jedoch Rang um Rang nach hinten, aber wir sind sehr zuversichtlich :-)

Der Samstag brachte kühleres Wetter und Wind zwischen 1.5 und max.
3 Bft, in den Spitzen vielleicht einmal kurz über 4 Bft, konnten auf einem
der Downwinde einmal 11.5 Knoten erreichen.

Die Dünung war an diesem Tag so einigermassen, jedoch hatten wir im
dritten Lauf am Samstag von Beginn an ein Winddreher von 30-40° drin
und die Rennleitung lies dennoch das Rennen weiterlaufen, zu allem hin
wurde der Wind immer schwächer und wir hatten grosse Mühe noch über-
haupt ins Ziel zu kommen (abgekürzter Lauf), Ziel auf dem Vorwindkurs,
jedoch konnte keiner mehr Gennaker fahren!

Der Sonntag fing sehr schwachwindig an, es frischte dann mit der Zeit
auf, und dies aus einer sehr komischen Windrichtung, das Problem war,
dass die Dünung von Stunde zu Stunde zunahm und wir am Nachmittag
gute 2.5 - 3.0m Dünung hatten, was für ein Spektakel, sehr schwierig
zu segeln, da Wind und Wellen überhaupt nicht übereingestimmt hatten
und zu allem hin auch noch der Wind immer mehr und mehr abschwächte,
dennoch zögerte die Wettfahrtleitung nicht und führte ein Race um das
andere durch egal, einfach auf biegen und brechen!

Gegen 15.30/16.00 Uhr ging's dann am Sonntagnachmittag in den Hafen
und das Hafenrace erwies sich wieder einmal Monaco-like, Zustände wie
im "alten Rom", es wurde keine Reihenfolge eingehalten und die H22
Piloten wie auch vorwiegend unsere franzöischen M24 Kollegen drängelten
und schlugen um sich - wirklich böse Bilder....

So gegen 18 Uhr konnten dann auch wir auswassern, machten alles
transportfertig und fuhren gegen 20 Uhr ab gen Norden, die Nacht
war kurz und der gestrige Tag verbrachten wir alle wohl mit sehr kleinen
Äuglein, dennoch ist und bleibt der PRIMO CUP immer eine Reise wert!

Die Organisation an Land war ganz OK, auch anscheinend viel besser als
im letzten Jahr!

Gruss - Peter (13.02.2007)


Siegercrew


Europäische Crews dominieren in Key West!!

Wieder mal besten Segelbedingungen in Florida: Sonne, 25° - 30° C, 8 - 15 Knoten Wind. Ideal für 47 Melges24 Crews, die angetreten sind, um die Frühform der 2007er Saison zu testen.

Vom ersten Tag an waren die Spitzenplätze in europäischer, besser gesagt, italienischer Hand.

Drei Tage lang dominierte das Team "Joe Fly" und führte mir bereits beachtlichem Punktevorsprung, dann jedoch ein leichter Einbruch und Plätze in den Zwanzigern.

Dies verhalf der sehr konstant segelnden Crew um IMCA Vizepräsident Ricardo Simoneschi, die sich in 9 Läufen keinen echten Ausrutscher leisteten, zum Gesamtsieg.

Mit einem Laufsieg im letzten Lauf machten Sie dann alles klar und gewannen die Serie mit 5 Punkten Vorsprung vor der "Joe Fly", gesteuert von Gabriele Zandona, Italiens Olympiahoffnung im 470er.

Ebenfalls sehr konstant segelte die "Blu Moon", erstmals von Andrea Racchelli (Team Altea) gesteuert. Ein 10ter Platz als Streicher in solch einem Spitzenfeld ist beachtlich und somit platzierte man sich punktgleich mit dem Zweiten auf dem dritten Gesamtplatz.

Die US-Boys waren wohl sehr erstaunt über diese Dominanz der Europäer - 9 Boote unter den ersten 10. Bester war noch Altstar Dave Ullman auf dem 4ten Platz, der nach der Serie bereits intensives Training angesagt hat, um bei der WM 2007 für den nächsten Grossangriff der Europäischen  Teams gerüstet zu sein. - Mal sehen ob es was nützt.

In der Amateurwertung sind 16 Boote an den Start gegangen - Sieger wurde Bruce Ayres auf "Monsoon" - im Gesamtergebnis immerhin auf Platz 12.

  • Link zur Ergebnisliste [weiter]

Aus unserer KV waren 2 Teams am Start - Bent B. Dietrich und August Schram.

Bent und sein Team hatten einen "etwas mühsamen Start" in die Serie mit Plätzen in den 30igern, kein Wunder Bent ist seit einem Jahr nicht mehr mit seiner Melges gesegelt. Am 3ten Tag ist der Knopf dann aufgegangen und die Plätze 14, 13, 14, 10 + 28 zeigten, welches Potential die Crew hat.

20.01.06 / GT

Top