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Kieler Woche und German Open Melges 24 PDF Drucken E-Mail

Vom Winde verweht, Kieler Woche und German Open Melges 24

 

Dieses Jahr wurden wir, also Franzi Vosswinkel, Henriette Werneyer, Kai Harder, Johannes Beyer und Stefan Gründler von der IMMAC 24 während der Kieler Woche auf einige Proben gestellt. Eigentlich war alles toll und gut, lief aber trotzdem nicht.

Es fing alles mit dem Aufbau an. Nachdem wir dann endlich mit Boot und Auto die letzten 100 Meter bis zum Kran zurücklegen durften, lief mit dem Aufbau alles wie am Schnürchen: kurz den Mast gestellt, voller Vorfreude die neue Delrinplatte oben am Kiel montiert und ab ins Wasser. Das Boot war ja top vorbereitet, zwei Wochen zuvor haben wir alles gründlich gewartet und wieder richtig schick gemacht – dachten wir, aber dazu später mehr. Die Ernüchterung kam beim Absenken des Kiel: die neue Platte passt nicht ganz! Was folgte, waren zwei intensive Stunden mit Schleifpapier und Feile, bis der Kiel endlich unten war. Trotz der Sommersonnenwende an diesem Tag haben wir das Dunkel noch erleben dürfen.

Erster Regattatag: zunächst lange Startverschiebung wegen Flaute, dann Sturm mit Gewitter und Starkregen, zum Glück durften wir an Land warten und sind später bei schönstem Sonnenschein rausgefahren. Erstes Rennen, erster Sieg lief super! Das zweite Rennen musste leider nach einem Winddreher um 180 ° abgebrochen worden (wir lagen in Führung!), aber so sind wir zumindest trocken und zufrieden rechtzeitig wieder an Land gewesen.

Am nächsten Tag, wie an allen anderen Tagen auch: viel bis ganz viel Wind, grauer Himmel und eine echt fiese Stolperwelle auf unserem Kurs. Mühsam auf der Kreuz, superspannend Downwinds und sehr schnell. Dabei kristallisierte sich ein Zweikampf zwischen der Leika und uns heraus. Es waren spannende und oft abwechslungsreiche Rennen, die es bei diesen Bedingungen echt in sich hatten, bis am dritten Tag das Malheur passierte: im zweiten Rennen, wir waren gerade gut um das erste Leegate gekommen und hatten die erste Wende absolviert, merkten wir, das sich das Boot merkwürdig benimmt. Die Ursache war schnell ausgemacht: unser unterer Ruderbeschlag hatte sich leider verabschiedet und so trieben wir nach schnellem Segelbergen etwas hilfs- und steuerlos wieder in Richtung Gate, dem sich auch schon die nächste Bootsklasse näherte. Kein schönes Gefühl, aber leider in dieser Situation nicht zu ändern. Es hat ja etwas gedauert, aber wir haben dann das Ruder abbauen können und sind dank Schlepphilfe sicher wieder zurück gekommen. Es folgte die obligatorische Spätschicht, um am nächsten Tag wieder dabei sein zu können.

Am letzten Tag hatten wir eine andere Bahn mit weniger Welle und es hat richtig Spaß gemacht! Für uns hat es noch zu zwei zweiten Plätzen gereicht, insgesamt ist leider nach den zwei verpassten Rennen nur ein dritter Gesamtrang hängen geblieben. Herzlichen Glückwunsch an die junge Crew der Leika zum Gewinn der Kieler Woche und zum Titel des Deutschen Meisters 2017!

Bericht: Stefan Gründler, IMMAC 24, GER 688

 

Ergebnisse: https://www.manage2sail.com/de-DE/event/KielWeek#!/results?classId=fcbaf5b7-0e29-4db4-b2fb-2baf1947406f